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Breitbandversorgung mit vorhandenem
Kupfer-Leitungsnetz -
das DSL-Konzept von mvox
Die Firma mvox AG
bietet Gemeinden, die nicht oder unzureichend T-DSL versorgt sind, eine
interessante Partnerschaft an. Die
Grundlage des Fetznetzkonzeptes der mvox AG ist die Verwendung des vorhandenen
Kupfer-Leitungsnetzes, welche durch die Bundesnetzagentur reguliert ist.
Eine Kapazitätserweiterung wie durch Ausbau von Hauptverteiler /
Vermittlungsstellen (HVT) durch mvox AG ist zu begrüßen, weil sie die
technischen Möglichkeiten für breitbandige Produkt- und
Dienstleistungsangebote verbessert sowie eine differenziertere Marktbedienung-
und erprobung durch kreative Unternehmer erlaubt, wobei hier weitere Vorteile zu
nennen sind:
- Keine Leerrohrverlegung, kein "Aufgraben" notwendig
- Keine Glasfaserzuführung notwendig
- Günstigste Ausbaukosten, Fördermöglichkeit
- Gemeinden können sich zusammenschließen (Vermittlungsstellen-übergreifend)
- Festnetzlösung - kein Funk!
- Höhere Annahmebereitschaft in der Bevölkerung
- Höchstmögliche Bandbreiten
- Einfachere Technik für den Endanwender
- Mehr Betriebsgründungen (besonders Home-Office) als Abwanderungen
- Verbesserung der örtlichen Infrastruktur
- Steigerung der Lebensqualität für die Bevölkerung
- Teilnahme an der globalen Informationsgesellschaft - Vermeidung einer
2-Klassen -
Informationsgesellschaft
- Weniger Abwanderung von jungen Bevölkerungsschichten
- Erweiterung des Bildungsangebots in Schulen
- Erleichterte Neuansiedlung von Bürgern.
Erläuterungen zum Netzkonzept der mvox AG
Die Grundlage des Fetznetzkonzeptes der mvox AG ist die Verwendung des
vorhandenen Kupferleitungsnetzes, welche durch die Bundesnetzagentur reguliert
ist.
Die mvox AG hat bereits in 2005 den Zugang zu den Teilnehmeranschlussleitungen
(TAL) im Rahmen eines TAL-Vertrages mit der Deutschen Telekom geregelt. Dieser
Vertrag beschreibt im Detail die Verfahren und Möglichkeiten der Nutzung von
vorhandenen Kupferleitungen zum Endkunden. Der Abschnitt „Zugelassene Übertragungsverfahren"
behandelt die freigegebenen technischen Verfahren und DSLVarianten. mvox setzt
ausschließlich zugelassene Verfahren ein, zur Zeit sind es ADSL 2+, VDSL 2 und
SDSL Systeme, die unter H14 bis H19 im TAL-Vertrag definiert sind.
Der Netzausbau der mvox AG erfolgt in der Regel in 2 Phasen:
Phase 1: Ausbau des Hauptverteilers in der Vermittlungsstelle mit eigener
DSLAM-Technik`
(für die Grundversorgung)
Phase 2: Aufbau von OutdoorDSLAM´s in den zu versorgenden Orten
(für erhöhte Bandbreite im Außenbereich) am Schaltverteiler oder am
Kabelverzweiger ( KVz )
Phase 1
Die Ausbauphase 1 beruht auf einem Überbau des Hauptverteilers (HVt) in der
Vermittlungsstelle (Vst) der Telekom mit mvox-eigener Technik und ermöglicht
somit die Anschaltung an die normale Kupferdoppelader (CuDA) „2 Draht oder 4
Draht hochbitratig". Diese TAL ist Grundlage aller Telefon oder xDSL
Dienste in Deutschland, welche über das vorhandene Kupfernetz der Telekom
realisiert werden. mvox bedient sich zugelassener, marktüblicher SDSL-Systeme.
Jeder Kunde in Deutschland, welcher eine durchgängige
Teilnehmeranschlussleitung (TAL) besitzt, also keine Multiplexerschaltungen
etc., kann somit das mvox-DSL-Signal via HVt empfangen. Natürlich gibt es auch
hier technisch bedingt Ausnahmen, wenn z.B. eine Leitung schlechte elektrische
Werte aufweist oder zu viele Störquellen durch zu hohen Beschaltungsgrad auf
der Leitung sind. Nach unserer Erfahrung ist das jedoch eher selten der Fall.
Phase 2
Hier wird ein Schaltverteiler oder KVz-DSLAM im unter/nicht versorgten Ort
aufgebaut. Dieser wird mittels verschiedener Technologien mit Bandbreite
versorgt, auch abhängig von der zukünftigen Nutzerzahl.
mvox verwendet dazu fallweise:
- Glasfaserleitungen von Gasnetz-Betreibern, Deutsche Bahn, Energieversorger,
etc.
- Breitbandkabelnetze (> 100 Mbit/s)
- eigene Leitungen (Glasfaser) welche mvox zum nächstgelegenden Netzknoten
verlegt
- Richtfunk (150 Mbit/s)
- Leitungsbündelung Kupferdoppeladern (SDSLBonding)
Bei letzterem Verfahren stellt sich des Öfteren die Frage, woher die vielen
freien Leitungen kommen, welche mvox für die Bündelung benötigt (24 oder mehr
DA). Die Erklärung dazu: zum Start eines Netzes (also mit noch wenigen Kunden)
kann mvox mit wenigen freien DA auskommen, welche im Fernkabel immer vorhanden
sind. Je mehr Kunden nun im Laufe der Zeit am Vorort-DSLAM angeschlossen werden,
desto mehr TAL-Leitungen im FernNetz werden wieder frei. mvox terminiert ja
bereits die TAL vom Kunden aus nach wenigen hundert Metern an diesem neuen
Vorort-DSLAM und benötigt dafür nicht die bis dato notwendige FernTAL.
mvox möchte die Entscheidungsträger in den Kommunen darauf hinweisen, dass es
der Entscheidung des Netzbetreibers obliegen wird, im Rahmen der regulatorischen,
technischen und wirtschaftlichen Parameter sein Netz zu planen,
realisieren und zu betreiben. mvox fordert an dieser Stelle Technologieneutralität.
Es wird jeweils die Technik verwendet, welche im Rahmen der gegebenen Parameter
das beste Preis-Leistungsverhältnis besitzt. Dies gilt auch für zukünftige
Entwicklungen. Wenn z.B. eine von mvox angebundene Kommune ein Leerrohr zu einem
gut ausgebauten Netzknoten verlegt, oder ein Energieversorger eine
Glasfaserstrecke an eine in der Nähe liegende Überlandtrasse anschließt, dann
will sich mvox als Netzbetreiber die Option offen lassen, dieses Leerrohr oder
Glasfaser zu nutzen und den mvox-Vorort-DSLAM mit Glasfaser anstelle von
CuDABonding ans Backbone anzubinden. Als Netzbetreiber ist mvox immer daran
interessiert, im Rahmen des Kundenzuspruchs die mvox-Netze zu optimieren und
auszubauen.
Aus diesem Grund ist mvox auch maßgeblich an der Entwicklung eines neuen
Standards in der Übertragungstechnik beteiligt. Das neue Verfahren, von mvox
CIFDM® genannt, ist patentiert und exklusiv für mvox zur Nutzung im Festnetz
gesichert. Es bietet gegenüber den bisher eingesetzten Technologien deutliche
Verbesserungen hinsichtlich Reichweite, Bandbreite und Störquellen. Erste
erfolgversprechende Tests wurden im Rahmen von Pilotprojekten vorgenommen. Die
Bundesnetzagentur, Hersteller und andere Netzbetreiber konnten den derzeitigen
Stand der Entwicklung begutachten und auf Ihre Einsatzzwecke hin prüfen. Ein
Einsatz der CIFDM®Technologie im mvox Netz ist nach weitergehenden Tests sowie
einer erfolgten Zulassung als neues Übertragungsverfahren im Rahmen des
TALVertrages mit der Telekom geplant für Mitte 2010. Vorhandene Netze werden
ohne weitere Kosten für die Kommune mit dieser Technologie bei Bedarf und
Nachfrage erweitert.
Das mvox-Angebot mit seinem Lösungsansatz des Breitbandproblems spiegelt
derzeit ein Optimum unter den gegeben Umständen wider. Netze und Technologien
sind jedoch in permanenter Bewegung. mvox-Lösungen sind ein sehr guter erster
Schritt, um den Bürgern in nicht oder unzureichend versorgten Gebieten in
kurzer Zeit eine vernünftige, funktionelle und wirtschaftliche Lösung zu
geben, welche absolut zukunftssicher ist. Aus diesem Grund baut mvox in den Außenstandorten
auch grundsätzlich VDSL 2 Systeme auf. Die Möglichkeit, Glasfaser an
mvox-DSLAM´s anzuschließen, ist immer vorbereitet. Allerdings ist heute in
Deutschland ein flächendeckender Ausbau mit Glasfaser trotz aller politischen
Absichtserklärungen nicht so schnell möglich bzw. wirtschaftlich nicht
tragbar. (Hier könnte nur eine komplette, wiederverstaatlichte Netzstruktur die
Lösung sein, wie es z. B. in einigen Ländern vorgemacht wird).
mvox bietet heute eine wettbewerbsfähige Lösung zu vernünftigen
wirtschaftlichen Bedingungen, die alle Option für die Zukunft offen hält.
Vergleich Telekom / mvox (Entfernung
zur Vermittlungsstelle / Bandbreiten):
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