|
Anmerkung über
Breitbandtechnologien
Schneller Internetzugang lässt sich auf unterschiedliche Weise
realisieren. Ein zentrales Unterscheidungskriterium ist die Frage, ob es sich
um leitungsgebundene oder leitungsungebundene Lösungen handelt. Da teilweise
auch Mischlösungen zum Einsatz kommen, soll hier jeweils die "letzte
Meile" - d. h. wie der Anschluss direkt beim Nutzer realisiert wird - als
Kriterium für die Zuordnung herangezogen werden.
Die Frage nach dem passenden Internetzugang für eine Gemeinde ist in etwa
so schwer zu beantworten, wie die Frage nach dem passenden Auto für einen
Haushalt. Brauche ich großes Ladevolumen oder soll es eher sparsam sein? Wer
soll damit fahren? Schnell oder ökologisch? Heimische Wertarbeit oder Import?
| leitungsgebundene Lösungen |
drahtlose Lösungen |
| DSL |
WLAN / WiMAX |
| Standleitung |
Mobilfunk |
| Kabel TV |
Satellit |
| Powerline |
Richtfunk |
DSL ist in aller Munde und wird fälschlicherweise häufig
mit dem Breitbandzugang gleichgesetzt. Alternative Technologien zur
Breitbandversorgung im ländlichen Raum sind insbesondere funkgestützte
Systeme. Angeboten werden derzeit sowohl Lösungen, bei denen der
Breitbandanschluss über eine Satellitenverbindung realisiert wird, als auch
terrestrische Funknetze, bei denen - ähnlich wie beim Mobilfunk - im Bereich
der zu versorgenden Orte kleine Sendeanlagen errichtet werden. Hierbei kommen
entweder Standleitungen oder Richtfunkverbindungen als Zuführung zum lokalen
Netz zum Einsatz.
Jede der Technologien hat ihre Vor- und Nachteile. Welche Alternative für
eine bestimmte Personengruppe oder Gemeinde die optimale ist, hängt von sehr
vielen individuellen Faktoren ab, sodass hier meist im Vorfeld einer
Entscheidung intensive Abklärungen zwischen den Nutzern und den jeweiligen
Anbietern notwendig sind. Im Rahmen der Förderung werden die notwendigen
Planungsarbeiten daher bezuschusst. Die folgenden Erläuterungen zu den
Zugangstechnologien sollen bei diesem Prozess unterstützen und Denkanstöße
geben.
Zu beachten ist, dass es sich bei den Bandbreitenangaben für die
Internetzugänge in der Regel um Richtwerte handelt, die vor allem im
Heimbereich nicht immer erreicht werden. Häufig ist vor allem im ländlichen
Bereich die Zuleitung vom internationalen Weitverkehrsnetz zur Verteilung vor
Ort ebenfalls ein begrenzendes Element hinsichtlich der Zugangsbandbreite. In
den meisten Fällen sind die Breitbandzugänge asymmetrisch, d. h. man kann eine
größere Datenmenge in der gleichen Zeitspanne sowohl holen (Download) als auch senden (Upload). Das
entspricht den typischen Nutzungsbedingungen beim Surfen im Web.
Das Thema "Breitbandzugang" stellt sich für Kommunen künftig anders
dar als sonstige eher statische Infrastrukturen wie Strom und Wasser. Die
Weiterentwicklung
der Datenmengen und Technologien macht das Thema Breitband zu einer Daueraufgabe
für Kommunen.
"BREITBAND-INITIATIVE-BAYERN"
|
|
|
Baumhaushotel
in Mönchberg
Spessartland
Aktivitäten im Spessart
Warum wandern?
Internetauftritt
Egal welche Branche,
Homepage von edvSoft.
edvSoft Consulting
Beratung für angewandte
Informationstechnologie
http://www.edvSoft.de
edvSoft &
WebEbner
Consulting & Webdesign
http://www.webEbner.de
|