Düsseldorf, 21. Juli 2010. Vodafone hat weitere Entscheidungen für den LTE-Ausbau getroffen und setzt auf Huawei und Ericsson als Technologiepartner. "Wir werden mittelfristig alle Basisstationen in Deutschland auf die nächste Mobilfunkgeneration LTE hochrüsten. Mit diesen Investitionen wird der neueste Standard in den kommenden Jahren flächendeckend für unsere Kunden verfügbar. Wir werden sehr schnell mit der Erschließung der weißen Flecken beginnen und wollen von Beginn an Geschwindigkeiten von 3 Mbit pro Sekunde anbieten", erklärte Friedrich Joussen, CEO von Vodafone Deutschland. In den Städten rechnet Joussen mit signifikant höheren Geschwindigkeiten: "Damit wird das mobile Internet zu einer echten Alternative für das Festnetz." 1500 LTE Basisstationen in 2011Vodafone will Ende September mit dem Ausbau
beginnen und schon im nächsten Jahr 1.500 Stationen mit LTE-Technologie
ausgestattet haben. Der Kommunikationskonzern hat in den letzten Monaten bereits
weiße Flecken in besonderen Testregionen mit HSDPA-Technologie ausgebaut und
dort den Internetzugang für die Menschen ermöglicht. In
Mecklenburg-Vorpommern, in der Uckermark, aber auch in Thüringen und Sachsen
wurde so Infrastruktur für Internet-Zugänge geschaffen. Ein großer Vorteil
des drahtlosen Internetzugangs zur Infrastruktur des 21. Jahrhunderts ist, dass
bislang aufwändige und zeitintensive Erdarbeiten nicht nötig sind und der
komplizierte Zugang über das Kupferkabel bis zum Haus, die so genannte letzte
Meile, entfällt. Denn das schnelle Internet kommt per Funk aufs Land und in die
Stadt. Dabei ist mobiles Internet genauso schnell, sicher und leistungsstark,
wie Kabelanschlüsse. Joussen: "Ein High-Tech-Land wie Deutschland braucht
eine High-Tech-Infrastruktur nicht nur in den Städten, sondern auch in den ländlichen
Regionen." O2 baut erste (Pilot) LTE-Netze in München und Halle
Zwei Piloten im ländlichen RaumZusätzlich nutzt das Unternehmen in den Vororten Ebersberg östlich von München sowie in Teutschenthal westlich von Halle Frequenzen der sogenannten Digitalen Dividende (800 Megahertz) für zwei weitere LTE-Piloten. Für die neuen Mobilfunknetze werden bestehende Basisstationen umgerüstet, neue Standorte sind nicht geplant. Der technische Aufbau der Netze beginnt im September. "Mit den ersten städtischen LTE-Netzen in München und Halle machen wir einen großen Schritt beim Aufbau der Mobilfunknetze der Zukunft in Deutschland", sagt René Schuster, CEO von Telefónica O2 Germany. "Unser Ziel ist es, möglichst bald unseren Kunden deutschlandweit diese neue Technik anzubieten. Dafür arbeiten wir eng mit Netzwerkausrüstern und Geräteherstellern zusammen und nutzen das weltweite Know-how von Telefónica. Wir unterstützen außerdem die Breitbandinitiative der Bundesregierung. Mit Hilfe der neuen Technologie werden wir unseren Teil dazu beitragen, um die weißen Flecken in der Breitbandversorgung auf dem Land zu erschließen." Technische Partner sind NSN und HuaweiTechnische Partner bei den Projekten in
München und Halle sind die Firmen Huawei und Nokia Siemens Networks. Die beiden
Netze werden vorerst nicht in den kommerziellen Betrieb gehen, sondern als
Pilotnetze betrieben. LTE-Produkte für Endkunden sind zu einem späteren
Zeitpunkt geplant. In München wird das LTE-Netz im gleichen Gebiet und parallel
mit dem bereits bestehenden Artikel aus http://www.ltemobile.de
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